Hort Kirschbaumhäuschen - Gersthofer Straße

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Erfahrungen

Maria
maria_sorriso@hotmail.it
1 month ago
Betreuung
1.0
Ausstattung
5.0
Sauberkeit
5.0

Als elternverwaltete Kindergruppe, hätte ich etwas anderes erwartet. Eltern treffen sich sehr wenig während des Jahres und waren mit einfach nicht anwesend, als wir angekommen sind. Ich musste fast ein Monat warten, dass mein Vertrag von den Vertreter unterzeichnet wird (per Email), und habe ich mich mit diesen Vertreter erst getroffen, als ich die Eingewöhnung schon angefangen hatte. In diesem Gespräch wurde mir meistens erklärt, wie ich kochen und putzen soll, wie die Schichten funktionieren usw.

Am Anfang sind die drei Pädagoginnen meine einzige Bezugspersonen gewesen. Sie haben mir erklärt, wie die Eingewöhnung funktionieren soll, und sie haben mich versichert, dass wir alle Entwicklungsschritte besprechen konnten, und dass wir eine offene Kommunikation gehabt hätten. Die Idee war, eine sehr langsame und kindorientierte Eingewöhnung zu machen. Es hat super geklingelt!

Ich wurde am Anfang gewarnt, dass die Eingewöhnung  auch einigen Monaten dauern konnte. Nach einigen Tagen ohne Trennung,  hätten wir sehr kleine Trennungen versucht, bisdem mein Kind verstanden hätte, dass ich zurückkomme. Wenn mein Kind gezeigt hätte, dass er sich beruhigen lässt, hätten wir die Trennungszeiten gesteigert.

Nach fast einen Monat, hatten wir max 10 min Trennung pro Tag versucht, und mein Kind hatte immer sehr stark und untröstlich geweint.

Ich habe dann die Pädagoginnen gefragt, ob wir ein Termin haben konnten, ich war sehr müde und sah keine Verbesserung. Ich sagte das  den Pädagoginnen, und habe auch einige Dinge vorgeschlagen, zB die Trennungszeiten steigern, oder die Zeiten steigern, die mein Kind mit mir in der Gruppe verbrachte, u.a.

Ich sagte auch, dass ich in einem Monat (dh nach 2 Monaten Eingewöhnung) einigen Stunden Betreuung pro Woche brauchte, und dass es für mich wichtig war, dass wir es schafften. Immer sehr nett und höflich. 

Sie sagten, dass wir 20 min Trennung versuchen konnten, aber nicht mehr, und sind so noch ein Paar Wochen weitergegangen.

Mein Kind hat immer (mehr) geweint und wir waren beide mehr und mehr verzweifelt. Ich habe eigentlich diese Methode nicht gut für uns gefunden und habe noch ein Termin mit den Pädagoginnen gefragt. Dieses mal sind auch die 2 Elternvertreter gekommen (eine von Ihnen war mit einer Pädagogin verheiratet) und mein Mann auch. Wir haben Ihnen höflich gesagt, dass diese Methode nicht wirksam war, etwas musste geändert werden.

Zuerst wurde uns die ganze Beschreibung der Philosophie der Verein laut gelesen (2 Word-seiten) und nach einer ziemlich langen und nicht immer ruhige Diskussion, einige Dinge vereinbart. 

Nach einigen Tagen kriege ich eine Email von einer der Elternvertreter, wo mir viele verschiedene kleine Sachen geschrieben werden, die wir in dem Gespräch nicht vereinbart hatten, und auch einige Hinweise über mein Verhalten in der Kindergruppe, die in dem Gespräch nie erwähnt wurden.

Wir haben noch 2 Tagen in der Kindergruppe verbracht, und am zweiten Tag hat mein Kind, als er die Tür der Kindergruppe gesehen hat, wo eine Pädagogin gestanden ist, sehr laut "Nein!!' geschrien, und ist weggerannt.

Wir sind nie mehr dorthin gegangen. 

Eine Eingewöhnung kann immer schieflaufen, aber eine Gruppe, die so eine entwickelte und fortschrittliche Philosophie hat, sollte für mich viel mehr über die offene und konstruktive Kommunikation mit den Eltern arbeiten, und insbesondere mit den Eltern von den Kindern, die ihre sehr fixe Eingewöhnungsmodell nicht akzeptieren. Das heisst für mich, einen kindorientierten Ansatz zu haben. Wenn nicht, sind alle Philosophien einfach leere Wörte.

Oder, wenn man nicht flexibel sein will oder kann, (zB weil man schon von der Gruppe der anderen Kindern überfordert ist) zumindestens zugeben, dass eine Eingewöhnung mit dieser Methode nicht erfolgreich war, und Zeit und Stress für alle sparen. 

Aber für die Kinder die schon eingewohnt waren, hat die Gruppe ausgeschaut, super schön zu sein :) 

 

 



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